Musiker und Dozent Heiko Plank begeistert beim UNESCO Creative City Camp und mit Konzerten in Südkorea
Jinju / Deutschland – Mit inspirierenden musikalischen Begegnungen und einem intensiven Mentoring-Programm für rund 30 Jugendliche aus aller Welt ging der Arbeitsaufenthalt des Komponisten und Musikers Heiko Plank in der südkoreanischen Kultur- und UNESCO-Kreativstadt Jinju erfolgreich zu Ende.
Kreativität als Weltsprache: Rund 30 Nachwuchstalente im Fokus
Eingeladen als Dozent für Kreativität, Visual Storytelling und künstlerische Produktion leitete Plank das International Youth Creativity Development Camp. Unter dem Leitthema „What Is the Beauty of Jinju?“ arbeiteten circa 30 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedensten Nationen in interkulturellen Teams zusammen.
Im Spannungsfeld zwischen moderner Dynamik („Fast Jinju“) und jahrhundertealtem kulturellen Erbe („Slow Jinju“) vermittelte Plank Methoden des kreativen Denkens, des filmischen Erzählens und der musikalisch-rhythmischen Gestaltung. Von traditionellen Perkussions- und Samulnori-Rhythmen bis hin zur Realisierung eigener Kurzfilme begleitete er die jungen Kreativen auf ihrem Weg, eigene Perspektiven zu formulieren und künstlerisch umzusetzen.
Begegnung mit dem Orchester und Konzertauftritt
Einen besonderen künstlerischen Höhepunkt war das Konzert des renommierten Jinju Municipal Korean Traditional Music Orchestra. Heiko Plank präsentierte bei seinem Konzert eigene Kompositionen auf seinem eigens entwickelten Instrument („plank“).
Die Synthese aus innovativer westlicher Saitenkunst und dem vielschichtigen Klangkosmos traditioneller koreanischer Instrumente entfaltete eine außergewöhnliche Strahlkraft. Der musikalische Dialog überwand Sprach- und Systemgrenzen und wurde vom Publikum sowie den beteiligten Musikerinnen und Musikern mit großer Begeisterung aufgenommen.
„Musik und gemeinsames kreatives arbeiten schaffen unmittelbare Brücken. Wenn junge Menschen aus aller Welt und Instrumentalisten einer großen traditionellen Musikkultur zusammenfinden, entsteht ein Funke, der weit über den Moment hinauswirkt.“
Mit seinem facettenreichen Wirken zwischen Konzertbühne und Nachwuchsförderung setzte Plank in Jinju ein starkes Signal für gelebte kulturelle Diplomatie und den internationalen Dialog der Künste.











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